Visual Studio Evolution 2013 in Neuss/Düsseldorf

IntroAm 14. Oktober 2013 fand die Visual Studio Evolution Developer Konferenz statt. Microsoft hatte wieder nach Neuss/Düsseldorf geladen, um Entwickler mit Neuigkeiten und Erneuerungen in Visual Studio, Windows, Windows Phone, Windows Azure und auch Kinect zu versorgen. Gepaart mit einer tollen Location und einer guten Organisation ist ihnen das auch hervorragend gelungen. Eine Zusammenfassung

Anders als der Name der Konferenz vermuten lässt, dreht sich an diesem Tag nicht alles ausschließlich um das neue Visual Studio 2013. Dies wird schon in der ersten Keynote von Chris Binder/Uwe Baumann, welche sich dem Thema „Devices and Services“ annahm, und Dr. Steve Fox (Director Modern Application Center of Excellence), der über die Definition von „Modern Apps“ und deren zukünftige Bedeutung im Enterprise Sektor referierte, klar. Gerade mit dem zweiten Thema traf Fox den Nerv der App-Entwickler, da dieses aktuell mit zu den spannenden Fragen im Kundengeschäft gehört. Mit dem Leitsatz „Always on, always connected“ erklärt er auch wie wichtig Windows Azure und die Cloud für Apps als Datenmotor sind.

SteveFox
Dr. Steve Fox spricht die erste Keynote des Tages

 

BusinessApps
Apps für Business und Enterprise – mehr mobile Produktivität

 

CloudAlsMotor
Die Cloud als Motor für Apps und mobile Lösungen

 

In der zweiten Keynote von Immo Landwerth (Program Manager .NET Base Class Library) und Andrew Pardoe (Senior Program Manager .Net Common Language Runtime) ging es dann um alle Erneuerungen und Verbesserungen im Framework net. 4.5.1., die gerade auf das Thema Produktivität und Performance abziehen. Ein optimaler Talk als Vorbereitung auf die folgenden Sessions.

 

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.Net Framework 4.5.1. Was ist neu, wie wird es werden

 

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Userfeedback, welches bei der neuen Version berücksichtigt wurden

 

 Eine dieser Sessions, die das Thema Framework 4.5.1. aufgegriffen hat, kam von Jürgen Schwertl und Gunter Logemann. „Neue APIs in Windows 8.1.“ gab einen tollen Überblick über neue Features und Möglichkeiten im Framework, und die Anzahl ist beachtlich. So stellten die beiden einen flotten Mix aus neuen Controls und API-Aufrufen (wie z.B. einer PDF-Rendering Engine) vor, der die vorgesehene Zeit wie im Fluge vergehen ließ.  Erfreulich aufgefallen ist während der Session, dass es viele der neuen APIs auch in das Desktop-Umfeld geschafft haben, und somit auch z.B. in WPF verfügbar sind.

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Viele neue APIs die es auch auf den Desktop geschafft haben

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Einige von vielen neuen coolen APIs wie z. B. dem PDF-Rendering

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Neue Möglichkeiten für das anprogrammieren von Geräten und Devices

Für mich bildeten die beiden letzten Sessions des Abends gleichzeitig das Highlight der Veranstaltung. Zuerst zeigte Daniel Meixner (Technical Evangelist Microsoft Deutschland) vor absolut vollem Haus (bzw. Raum) Tipps, Tricks und Shortcuts rund um Visual Studio. Vom wirklich tollen Informationsgehalt in so kurzer Zeit abgesehen, sorgte Daniels Vortrag oft für fröhliche Momente und eine durchgehend tolle Atmosphäre.

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Daniel Meixner rockt mit wertvollen Tipps und Tricks das neue Visual Studio 2013

Das Feuerwerk, welches danach Ben Lower (Senior Program Manager Kinect for Windows) in der Closing Keynote aufführte, suchte seines Gleichen. Ben zeigte die Möglichkeiten und Features des neuen SDK 1.8 für KINECT for Windows. Die größte Erneuerung ist die Unterstützung von HTML5 und Java Script als mögliches Project target. Nach einigen beeindruckenden Demos zum SDK folgte mit dem Open-Source-Projekt „KINECT Common Bridge“ eine weltexklusive Erstvorstellung. Microsofts Tochter Open Technologies und die Firma Cinder arbeiteten in diesem Projekt eng zusammen. Die Common Bridge soll Entwicklern helfen, KINECT in Anwendungen und Projekte integrieren zu könnene. So ist es relativ einfach möglich, zum Beispiel ein 3D-Modell eines Körpers zu erstellen, und hierzu auch Texturen und Farben zu erfassen. Dabei soll der Entwickler sich auf den kreativen Prozess und  seine App bzw. Anwendung kümmern, ohne Zeit in komplexer Implementierung von Sensoren zu verschwenden. Demos zur Common Bridge zeigt Ben unter anderem mit dem neuen KINECT2 Controller. Die Verbesserungen in der  Sensorenqualität waren spürbar zu erkennen. Erstaunlich anmutete auch die Tatsache, dass die Demos über ein Surface2 Pro mit Intel Grafikchip absolut flüssig liefen.

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Das neue SDK 1.8 for Kinect war nicht die einzige Vorstellung der Session

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Ben Lower erzählt über die Verbesserungen im SDK 1.8 und dem neuen Kinect2-Controller for Windows

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An diesem Abend feierte die Kinect Common Bridge Weltpremiere

Mein Fazit zur VS Evolution 2013: Absolut sehenswerte Veranstaltung. Das Ambiente und die Organisation waren den tollen Sessions angemessen, die Inhalte machten Lust auf die vorgestellten neuen Möglichkeiten von Visual Studio 2013, Windows 8.1 und .net Framework 4.5.1. Wer sich noch mehr Eindrücke zur Veranstaltung einholen möchte, sollte beim Blogeintrag von Karsten Kempe auf almsports.net vorbeischauen.

 

 Ich freue mich auf die nächste Evolution 2014!        

 

 

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