Dotnet Day Franken 2014 – Impressionen einer Musterkonferenz

 Wer den Dotnet Day Franken 2014 miterleben durfte, hat viel gelernt – zum einen fachlicher Natur dank der spannenden Sessions, die inhaltlich durchweg überzeugen konnten. Zum anderen wie man höchst erfolgreich eine Konferenz ausrichtet und mit regionalem Understatement zu einem überregionalen Schwergewicht macht. Der DDF kann an diesem Samstag was der Glubb nicht kann – erstklassig.

Da fragt man sich als Sprecher – warum kann es nicht immer so laufen? Die Location, die Community, die Netzwerkverbindung, das Essen – meine Güte, das Speaker-Leben ist wahrlich kein Ponyhof, aber das NH-Hotel in Nürnberg war am letzten Samstag den 10.05. ganz dicht dran einer zu werden. Die ca. 200 Gäste der Konferenz waren schon ab 8:15 Uhr größtenteils vor Ort und stiegen (entgegen der landläufigen Meinung welche besagt, dass aus einem Franken am morgen nicht mehr als ein „bassd scho“ zu holen ist) in technische Diskussionen und muntere Talks ein. Man kennt sich, man mag sich und das spürt man auch. Alles wirkt sehr familiär und so ist es auch keine Seltenheit, dass man von den Veranstaltern nicht nur per Handschlag, sondern auch per Umarmung begrüßt wird. Dennoch hat der Dotnet Day Franken nichts mit einem „größeren Usergroup-Treffen“ zu tun – schaut man auf die Agenda der 5-jährigen Jubiläumsausgabe der Konferenz, fällt direkt die fachliche Breite der Themen, wie auch die Auswahl der Sprecher ins Auge. Die Dichte an Microsoft MVPs (7 an der Zahl!) und Sprechern von Microsoft direkt war sehr hoch.

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Die Keynote die keine war, brachte den proppevollen Saal bereits um 8:40 Uhr schon zum johlen. Ulrike Stirnweiß und Udo Neßhöver zelebrierten den Dotnet Day Franken im Generellen und das Jubiläum „fümpf joar, echd woar“ im Speziellen, wobei sie auch mit Selbstgebasteltem in Form von 2 Riesenhänden wussten, die Menge zu beschäftigen. Denn immer wenn der Slogan des Jubiläums gerufen wurde, hieß es „schlag ein“ – und dieses Prozedere wurde auch eisern bis zum Ende der Konferenz durchgehalten und erinnerte ein wenig an das Rahmenprogramm einer Wrestling-Veranstaltung :-).

Nach der Begrüßung folgten spannende Sessions rund ums Thema Software-Entwicklung. Das Interesse der Teilnehmer an den Session war erstaunlich, wenn man die Uhrzeit (und das an einem Samstag) betrachtet. Die Gänge wirkten während der Vorträge wie leer gefegt.

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Die Pause von 20 Minuten zwischen zwei Sessions war genau die richtige Balance, um sich auszutauschen, Networking zu betreiben oder auch etwas zu essen, aber nie Langeweile bis zum nächsten Vortrag aufkommen zu lassen. Das muss an dieser Stelle lobend erwähnt werden, da genau dieser Punkt bei anderen Konferenzen gerne mal negativ auffällt. Nach den ersten beiden Sessions-Slots war Schluss mit „Wissen tanken, Dotnet Day Franken“ – das Mittagessen ermöglichte das Tanken von Energie. Und auch hier hebt sich die Konferenz qualitativ von anderen Veranstaltungen ab, denn das Mittagessen lies wirklich keine Wünsche offen und schmeckte hervorragend.

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Nach dem Essen war die Session „Crossplatform Development – Ein Einblick“ von meinem Kollegen und Freund Jan Schweda und mir an der Reihe. Vor „voller Hütte“ im Raum Nemberch berichteten wir von unseren Erfahrungen aus der Entwicklung von Mobile Apps mit HTML5/CSS und Phonegap für alle gängigen Endgeräte. Gerade weil es sich hier nicht um die klassische „Marketing-Veranstaltung“ handelte, sondern der Blick auch skeptische Aspekte zum Besten gab, war das Feedback nach der Session durchweg positiv. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei allen Anwesenden noch einmal bedanken, dass sie mit Fragen, Anregungen wie auch eigenen Erfahrungen und „Schmerzen“ zu einer tollen Diskussion beigetragen haben.

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 Der Tag ging zu Ende mit weiteren tollen Sessions und einer wirklich umfangreichen Abschluß-Verlosung mit tollen Preisen. Für mich ist der Dotnet Day Franken nach wie vor (oder eben dieses Jahr noch mehr) die Konferenz, die mir am meisten Spaß bereitet (egal ob als Teilnehmer oder Sprecher). Der Umstand das es ein Heimspiel ist tut sicherlich noch seinen Teil dazu bei. Dennoch ist die familiäre Atmosphäre, so wie die Kombination aus lockerer Vortragsweise und wirklich tiefem Fachwissen einmalig unter den deutschen Konferenzen. Ich freue mich schon auf den nächsten DDF15, und hoffe wieder als Sprecher dabei sein zu dürfen.

Vielen Dank an die beiden Hauptorganisatoren Udo und Ulli, die wirklich wieder ganze Arbeit geleistet haben. Ich hoffe, ihr bleibt uns als Ausrichter noch lange erhalten! Ich ziehe meinen Hut!

 

 

Ach ja – hier noch eine der besten Errungenschaften an diesem Samstag! Ich bin so stolz 🙂

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